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	<title>Kulturscheune Thyrow</title>
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	<description>Das Kulturzentrum für Trebbin und Umgebung</description>
	<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 16:17:05 +0000</pubDate>
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		<title>20.02.10 Die Stimme trotz Erkältung nicht geschont</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mitch Ryder, Rocker aus Detroit, und Engerling, gemeinsam in der Kulturscheune
THYROW -   Mitch Ryder, Rocker aus Detroit, tourt mit seiner Begleitband Engerling derzeit durch Deutschland und Österreich. Dass auf dieser, seiner 13. Europatournee, am Sonntag auch Thyrow auf dem Programm stand, dankten ihm die Fans. Der Altmeister, der trotz einer Erkältung seine Stimme in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #993300;"><strong>Mitch Ryder, Rocker aus Detroit, und Engerling</strong></span>, gemeinsam in der Kulturscheune</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-947" style="margin-left: 6px; margin-right: 6px;" title="mitch-ryder-2010a2" src="http://www.kulturscheune-thyrow.de/blogpics/mitch-ryder-2010a2.jpg" alt="mitch-ryder-2010a2" width="449" height="315" />THYROW -   Mitch Ryder, Rocker aus Detroit, tourt mit seiner Begleitband Engerling derzeit durch Deutschland und Österreich. Dass auf dieser, seiner 13. Europatournee, am Sonntag auch Thyrow auf dem Programm stand, dankten ihm die Fans. Der Altmeister, der trotz einer Erkältung seine Stimme in der Kulturscheune nicht schonte, pflegt seit dem legendären TV-Auftritt im ARD-Rockpalast vor mehr als 30 Jahren eine innige Beziehung zu Deutschland. Seine Musik unterscheidet sich deutlich von dem, was amerikanische Fans wünschen. Neben typischen Rocksongs sind es auch die emotionalen Balladen, die Anleihen beim Reggae, die hier beim Publikum gut ankommen. So schwärmte der Ludwigsfelder Musiker Andrási Nándor-Mátyás: „Das ist Stoff, aus dem die Träume sind.“ Und auch die Groß Schulzendorferin Birgit Schulze favorisierte die ruhigen Lieder.</p>
<p>In Erinnerung an die aus DDR-Zeiten bekannte „Engerling Blues Band“, die sich weder durch Kulturfunktionäre noch durch den Kommerz von ihrem musikalischen Weg abbringen ließ, sagte sie: „Ich habe zwar damit gerechnet, dass die Jungs nicht ihre Musik spielen, aber dass es so rockig wird, habe ichnicht erwartet.“ Peter Happe aus Zossen hatte den Detroiter Künstler bereits im Rockpalast erlebt und fand ihn gerade im Zusammenspiel mit der Band Engerling ganz ausgezeichnet. Auch die extreme Lautstärke des Konzertes störte ihn nicht. Zwei elektrische Gitarren auf der Bühne besorgten den Drive und Engerling-Manager Gert Leiser argumentierte, man habe so laut spielen müssen, um im hinteren Teil der Kulturscheune gehört zu werden. „Kommen Sie am 9. März nach Berlin in den Franz-Klub, da sind Raum und Anlage aufeinander abgestimmt.“<br />
Die Fans jedenfalls schwelgten in den unglaublich stillvollen, mitreißenden Songs. Ob bei „Ain’t Nobody White Can Sing The Blues“, ein Lied über eine zerbrochene Beziehung oder „True Love“, dass bei ihm wie eine Drohung klingt, der Sänger stand in seinem schwarzen schlichten Outfit scheinbar ganz in Klängen und Gedanken versunken auf der Bühne, um im nächsten Moment zu explodieren. Ein Energiebündel, dessen Stimme von zarter Melancholie bis zum exzentrischen Schrei mühelos alles beherrscht. Sein Gastspiel in der Thyrower Kulturscheune war das fünfte von insgesamt 26 Konzerten. In fünf Wochen wird der Mann wieder in seiner Heimatstadt in den USA sein. (Von Gudrun Ott)</p>
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		<title>07.02.10 - Cowboyhut war Pflicht. Nach nur zwei Songs eroberten die ersten Besucher die Tanzfläche</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 19:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[THYROW - „Lieber eins, das aber richtig“ so erklärte Bandana Bandleader Andreas Matthes seine Entscheidung, nur Johnny Cash zu spielen. Das machen er und seine vier Bandkollegen dermaßen gut, das die Thyrower Kulturscheune zum Konzert am Samstag fast aus den Nähten platzte. Nach ihrem Konzert 2009 hatte es sich herumgesprochen, das die fünf eine außergewöhnliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>THYROW - „Lieber eins, das aber richtig“ so erklärte Bandana Bandleader Andreas Matthes seine Entscheidung, nur Johnny Cash zu spielen. Das machen er und seine vier Bandkollegen dermaßen gut, das die Thyrower Kulturscheune zum Konzert am Samstag fast aus den Nähten platzte. Nach ihrem Konzert 2009 hatte es sich herumgesprochen, das die fünf eine außergewöhnliche Show abliefern.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1090" style="margin-top: 8px; margin-bottom: 8px;" title="Bandana" src="http://www.kulturscheune-thyrow.de/blogpics/bandana1.jpg" alt="bandana1" width="685" height="458" /></p>
<p>Für Andreas Matthes ist Johnny Cash schon seit Kindheitstagen ein Idol. Als er vor neun Jahren mit der Coverband anfing, „hat das noch keiner gemacht. Ich hab gehofft, dass es klappt“. Johnny Cash fasziniert Menschen über alle Altersgrenzen hinweg. Auch in Thyrow feierten ausgelassen 16-Jährige neben 60-Jährigen. Dabei war der Cowboyhut fast ein Pflichtutensil und es dauerte nur zwei Songs, bis die ersten Gäste die Tanzfläche eroberten. „Die Stimmung ist noch besser als im letzten Jahr“, so der Kommentar einer „Wiederholungstäterin“.</p>
<p>Dabei ist die Musik von Johnny Cash nicht unbedingt Partymusik wie Andreas Matthes zugibt. „Aber sie zieht die Leute“ und so vereinen sich Pflege und Erhalt des Sounds von Johnny Cash mit unvergesslichen Konzerten. Beim Sound hält sich Bandana strikt an das Original, „so wie er ist, ist es das Beste, was man machen kann“, so Matthes. Die Musik wird von der Band nicht nur vorgetragen, sie wird zelebriert. Matthes erklärt dabei immer wieder, worum es in den Songs geht. Dazu liefert vor allem Bassist Bodo Martin eine akrobatische Show ab, die schon mal mit einem Solo auf den Tischen endet.<br />
„Das macht mir altem Johnny-Cash-Fan Riesenspaß“, so der Thyrower Willi Boggasch. „Das Ambiente passt perfekt, und die Musik klingt wie auf meinen Cash-Platten“, freut sich der 70-Jährige. Er betont: „Johnny Cash vereint die Generationen.“<br />
Da dürfte ihm nicht nur Frank Mühlfriedel recht geben. Der 16-Jährige war schon im vergangenen Jahr beim Konzert dabei und ist auch jetzt begeistert: „Die Stimmung ist einfach super.“ (von Mike Jentzsch)</p>
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		<title>29.11.09 Deborah Sasson begeistert Publikum in Thyrow</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Gestern noch auf der Bühne der New Yorker Metropolitan-Opera und der Hamburger Staatsoper, heute zu Gast in einer kleinen Kulturscheune im Brandenburgischen: Nachdem kürzlich die große Wanda Jackson ihre musikalische Visitenkarte in Thyrow abgegeben hatte, stand mit Sopranistin Deborah Sasson am Sonntag erneut ein Weltstar auf der Bühne der Kulturscheune.

Sie brillierte dort mit einem vorweihnachtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern noch auf der Bühne der New Yorker Metropolitan-Opera und der Hamburger Staatsoper, heute zu Gast in einer kleinen Kulturscheune im Brandenburgischen: Nachdem kürzlich die große Wanda Jackson ihre musikalische Visitenkarte in Thyrow abgegeben hatte, stand mit <strong><span style="color: #993300;">Sopranistin Deborah Sasson </span></strong>am Sonntag erneut ein Weltstar auf der Bühne der Kulturscheune.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1036" style="margin: 5px 0px;" title="Deborah Sasson mit Thyrower Chören" src="http://www.kulturscheune-thyrow.de/blogpics/deborah-sasson-mit-choren-036.jpg" alt="deborah-sasson-mit-choren-036" width="668" height="468" /><br />
Sie brillierte dort mit einem vorweihnachtlichen Konzert und erntete den Riesenapplaus von gut 300 Gästen. Musikalische Unterstützung bekam die Musical- und Opernsängerin vom Fläming-Chor und dem Chor Ton-Art aus Thyrow.<br />
Die in Boston (USA) geborene Künstlerin, die mit ihrem Album „Best of Me“ den begehrten „National Classic Echo Preis“ gewonnen hat, machte ihrem Ruf alle Ehre, zumal mit dem ausdrucksstarken russischen Pianisten Iwan Urwalow und dem Syrer Ashraf Kateb mit seiner verzauberten Violine zwei von internationalen Festivals bekannte Musiker an ihrer Seite spielten.<br />
Das Publikum erlebte eine „Weihnachtliche Weltreise mit den schönsten Liedern zum Fest“. Diese stammten aus England, Frankreich, Deutschland – wo alle Beteiligten seit Jahren leben – und den USA. Manche davon waren dem Besucher neu. Andere wiederum, wie das bekannte „We wish you a merry Christmas“, kennt man aus dem Rundfunk oder von der CD. Aber auch Werke der Klassiker Felix Mendelssohn Bartholdy und Georg Friedrich Händel wurden von den Künstlern eindrucksvoll dargeboten.<span id="more-915"></span></p>
<p>„Für dieses Konzert habe ich meine Lieblingsweihnachtslieder zusammengestellt. Es sind viele Titel darunter, die ich seit meiner Kindheit kenne“, berichtete Deborah Sasson in der Pause der MAZ. Interessant war, dass ihr Pianist und ihr Geiger die Ideen für die amerikanischen Lieder hatten. Ansonsten sei sie sehr glücklich über das ausverkaufte Haus: „Ich sehe die Gesichter des freudigen Publikums. Ich mag diesen sehr engen Kontakt. In den großen Opernhäusern hat man da ein großes‚ schwarzes ,Loch’. Heute Abend ist man sich sehr nah – ich finde das sehr angenehm.“<br />
Vor Weihnachten habe sie noch zehn Konzerte dieser Art, teilte sie mit. Auf ihrem Tourneeplan stehen noch Süd- und Norddeutschland. „Ich glaube sogar, wir sind überall in Deutschland.“ Obwohl sie alle zwei Monate nach Boston reist, hält sie sich hauptsächlich in Europa auf.<br />
Den Abend eröffnet hatten jedoch die beiden regionalen Chöre. Von „Dona nobis pacem“ über „Jingle Bells“ und „Ave Maria“ bis zum „White Christmas“ reichte die Auswahl. Immer wieder gab es herzlichen Applaus. Besonders, wenn der Chorgesang der Künstlerin als Background diente. Einstudiert hatten die Titel die Leiter beider Chöre Günter Hempel und Alexander Hertel. „Es war ein toller Abend für uns“, berichtete Bärbel Uhl-Kaufmann von Ton-Art aus Thyrow. „Vor allem freuen wir uns, dass diese weltbekannte Sängerin unserer Leistung soviel Achtung entgegengebracht hat.“</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1035" style="margin: 6px;" title="Deborah Sasson bei der Autogrammstunde" src="http://www.kulturscheune-thyrow.de/blogpics/deborah-sasson-autogrammstunde2-300x225.jpg" alt="deborah-sasson-autogrammstunde2" width="300" height="225" />Gertrud Klatt, Chefin des Hauses, war nach dem Konzert begeistert, auch wenn es bei diesem Ansturm zu Beginn mit den Plätzen nicht ganz so optimal gewesen sei. „Aber wir sind nun mal nur ein kleines Haus. Wir hatten uns eine große Sache mit einer solch bedeutenden Künstlerin vorgenommen und waren angenehm überrascht, dass schließlich alles geklappt hat. Auch dank der vielen Helfer.“ Übrigens sei die Künstlerin selbst im ganzen Haus inzwischen so beliebt, dass jeder sie am liebsten „knuddeln“ möchte. (Von Peter Heinze)</p>
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		<title>30.10.09 Wanda Jackson - Von der Hall of Fame in die Thyrower Kulturscheune</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die „Queen of Rockabilly“ Wanda Jackson kam (spät), sang und siegte in Thyrow – und mit ihr die Chris Aron-Band.

THYROW - Schlaflose Nächte hatte sie. Nicht etwa vor Aufregung oder Lampenfieber, die große Wanda Jackson bald persönlich im kleinen Thyrow begrüßen zu dürfen. Nein, der eher schleppende Kartenvorverkauf war es, der Gertrud Klatt die Ruhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die „Queen of Rockabilly“ Wanda Jackson kam (spät), sang und siegte in Thyrow – und mit ihr die Chris Aron-Band.</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-1026" style="margin-top: 6px; margin-bottom: 6px;" title="Wanda Jackson &amp; die Chris Aron Band" src="http://www.kulturscheune-thyrow.de/blogpics/wanda-1-1024x574.jpg" alt="wanda-1" width="662" height="412" /></p>
<p>THYROW - Schlaflose Nächte hatte sie. Nicht etwa vor Aufregung oder Lampenfieber, die große Wanda Jackson bald persönlich im kleinen Thyrow begrüßen zu dürfen. Nein, der eher schleppende Kartenvorverkauf war es, der Gertrud Klatt die Ruhe geraubt hatte. Sie verstand die Welt nicht mehr. Die legendäre Queen of Rockabilly, jene Sängerin mit der rauhen Stimme, die schon mit Elvis Presley rockte und als erste Frau in den prüden USA „wilde Musik“ machte, kommt und kaum einer schien sich dafür zu interessieren.<span id="more-897"></span></p>
<p>Bis Freitagabend. Da füllt sich die Kulturscheune nach und nach. Wird voller und voller, so dass für die Kellner kaum noch ein Durchkommen ist. Stühle müssen geholt werden, selbst gute Stehplätze werden Mangelware. Plötzlich trudeln selbst jüngere Leute ein, die zu den besten Zeiten von Wanda Jackson noch in den Windeln lagen. Sie tragen Shirts mit Aufschriften wie „I saw Wanda Jackson“ oder „Let’s have a Party“ und präsentieren sich im typischen Rock ’n’ Roll-Outfit. Und als die Chris Aron-Band aus München, die Wanda Jackson auf ihrer zweiwöchigen, acht Konzerte in Deutschland, Österreich und den Niederlanden umfassenden Tournee begleitet, die ersten Titel zelebriert, gibt es bei alten wie jungen Fans kein Halten mehr.<br />
Zu diesem Zeitpunkt ist die inzwischen 72-jährige Wanda Jackson allerdings noch in ihrem Trebbiner Hotelzimmer. Dort hört sie nicht den großen Stein, der der rührigen Thyrower Veranstaltungschefin inzwischen vom Herzen gefallen ist angesichts der super Stimmung in der Kulturscheune. „Meine Bauchschmerzen sind weg“, sprudelt es aus einer sichtlich erleichterten Gertrud Klatt heraus, während der Vintage-Rock&#8217;n'Roll-Performer Chris Aron auf der Bühne mächtig ins Schwitzen kommt.<br />
Dass er schon in seiner Kindheit den Rock&#8217;n'Roll der Fifties in vollen Zügen „inhalierte“ und zu den Elvis-, Country- und Oldie-Platten seiner Eltern sang und tanzte, nimmt man dem sympathischen Vollblutmusiker sofort ab. Auch, dass diese Jungs in der Lage sind, von der „Zahnspangenfraktion“ bis hin zu Trägern der „Dritten“ alle zu begeistern, die für energiegeladene Gute-Laune-Grooves sensibel sind.<br />
Inzwischen ist es 21.25 Uhr. Während die Fans im Saal geduldig auf Wanda Jackson warten und die Musiker der Band die durchgeschwitzten Sachen wechseln, begrüßt Gertrud Klatt draußen den hochkarätigen musikalischen Gast. Hier noch ein kurzes Interview, dort noch ein Erinnerungsfoto „Backstage“ – dann steht dem Auftritt nichts mehr im Weg.<br />
Es ist kurz vor 22 Uhr, als Wanda Jackson die Bühne betritt und sie lautstarker Applaus empfängt. Und sie hat nichts verlernt. Ihre Stimme klingt noch genauso prickelnd, unter die Haut gehend wie vor 40 Jahren. Selbst Jodeln kann die Ausnahmekünstlerin und sogar Schunkelmusik wie „Du kannst nicht treu sein“ kommt aus ihrem Munde. Ihre Domäne freilich bleibt Rock ’n’ Roll, Country, ja auch Gospel. Mit „Let’s have a party“ hat sie sich selbst ein musikalisches Denkmal gesetzt. Noch heute können Fans in aller Welt dem Countrysänger Hank Thompson dankbar sein, der sie einst gehört und zu weiteren Auftritten ermutigt hatte.<br />
Während Wanda Jackson im Saal ihre großen Hits wie „Santo Domingo“ singt, bereitet ihr Mann Wendell Goodman im Vorraum alles für den anschließenden CD-Verkauf vor. 48 Jahre sind die beiden inzwischen verheiratet. Goodman hatte einst seinen Beruf bei IBM aufgegeben, um ihr Manager zu werden. Das macht er professionell. Er ahnt, dass der Andrang nach dem umjubelten Auftritt groß sein wird und ordert deshalb noch einen Tisch zusätzlich. Und er sollte Recht behalten.<br />
(MAZ - Fred Hasselmann)</p>
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		<title>07.11.09 Ab in die Vollen! Konzert Lieder zur Lebensmitte</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 16:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie machen keine halben Sachen:
Mit „Fifty-Fifty“ lieferten Chanson-Sängerin Scarlett O’ und Gitarrist Jürgen Ehle in der THYROWer KULTURSCHEUNE zwar das Programm zur Lebensmitte, doch vor Altersmilde brauchte keiner Angst zu haben. Die Liedtexte hatten es faustdick hinter den Ohren.
Mit „Fifty-Fifty“ ziehen Scarlett O&#8217; und ihr Partner Jürgen Ehle die Bilanz zweier halber Leben. „Natürlich gehört viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie machen keine halben Sachen:<br />
Mit „Fifty-Fifty“ lieferten <strong><span style="color: #993300;">Chanson-Sängerin Scarlett O’ und Gitarrist Jürgen Ehle</span></strong> in der THYROWer KULTURSCHEUNE zwar das Programm zur Lebensmitte, doch vor Altersmilde brauchte keiner Angst zu haben. Die Liedtexte hatten es faustdick hinter den Ohren.<br />
Mit „Fifty-Fifty“ ziehen Scarlett O&#8217; und ihr Partner Jürgen Ehle die Bilanz zweier halber Leben. „Natürlich gehört viel Optimismus dazu, davon auszugehen, 100 Jahre alt zu werden“, räumte Scarlett O&#8217; ein, die – ebenso wie ihr Partner Jürgen Ehle – kürzlich die „magische Schwelle“, den 50. Geburtstag, überschritten hat. Dass aber gerade die zweite „Halbzeit des Lebens“ sehr viel Lebenswertes hat, kommt in den Texten der Songs ganz klar und deutlich zum Ausdruck. Statt Halbwissen gibt&#8217;s die ganze Wahrheit und kein Blatt vorm Mund. Sex mit über 70? Kein Tabuthema bei Scarlett O&#8217;, die – kein bisschen vom Winde verweht – die Herzen ihres Publikums mit ihrer kräftigen, temperamentvollen Stimme und abwechselnd jazzigen, bluesigen und rockigen Stücken im Sturm eroberte. Dabei singt und spielt sie Akkordeon, Tin-Whistle und Tenor-Blockflöte.<br />
Ehle singt die zweite Stimme, spielt Saiteninstrumente, Perkussion und Mundharmonika. Außerdem sorgt er für elektronische Effekte, Arrangements, Mix und Produktion.<br />
Mit Scarlett O’ – einst bekannt als Sängerin der Gruppe Wacholder, die sich in der DDR dem Folksong verschrieben hatte – und Jürgen Ehle stand (zusammengerechnet) also über 100 Jahre geballte Lebenserfahrung auf der Bühne. Die Texte des Duos, halb voll Demut, halb voll Übermut, handeln von Gewinnen und Verlusten, von Wahrheit und Lügen, von Liebe, Leben und Tod.<br />
Die Medaille habe eben immer zwei Seiten, ist Scarlett überzeugt. So ist es durchaus auch als Metapher auf unser eigenes Dasein zu verstehen, wenn sie in ihrer selbst getexteten Hymne an die halb geeinte, halb immer noch geteilte Hauptstadt Berlin singt: „So bist du, Berlin: / halb kaputt und halb janz, / halb Karneval, halb Totentanz.“. In jedem Fall beherrschen es Scarlett O’ und Jürgen Ehle mit ihren Songs bestens, stets beide Hälften zu einem Ganzen zusammenzufügen. Ihr Motto: Ab in die Vollen!<br />
Schade nur, dass das Publikum diesmal so ausgesprochen spärlich in der THYROWer KULTURSCHEUNE eintrudelte und die Stuhlreihen nicht einmal zur Hälfte besetzt waren. Full House für „Fifty-Fifty“ wäre sicher noch spaßiger gewesen.<br />
(MAZ - von Andrea Keil)</p>
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